Josef Reithmeier

Hundetraining im Chiemgau

Welpenratgeber im Chiemgau

Viele Menschen denken, ein Welpe müsse in den ersten Wochen möglichst viel kennenlernen. Oft ist jedoch das Gegenteil hilfreicher. Junge Hunde brauchen nicht nur neue Erfahrungen, sondern auch ausreichend Ruhe, Schlaf und Zeit, um Erlebtes zu verarbeiten.

Ein guter Start entsteht meist nicht dadurch, dass möglichst viel passiert, sondern dadurch, dass die richtigen Dinge zur richtigen Zeit passieren. Genau dabei soll dir dieser Welpenratgeber helfen.

Was dich im Welpenratgeber erwartet

Ruhe ist die Basis

Ein Welpe lernt nicht besser, wenn immer mehr passiert. Schlaf, Pausen und ein überschaubarer Tag helfen ihm, neue Eindrücke gut zu verarbeiten.

Bindung entsteht im Alltag

Dein Welpe braucht keinen perfekten Trainingsplan. Er braucht Menschen, die verlässlich sind, ihn freundlich begleiten und ihm zeigen, dass er sich an ihnen orientieren kann.

Gute Erfahrungen zählen mehr als viele Erfahrungen

Nicht die Menge der Begegnungen ist entscheidend, sondern wie dein Welpe sie erlebt. Lieber wenige passende Situationen als zu viel auf einmal.

Die wichtigsten Welpenthemen

Welpe zieht ein
In den ersten Tagen muss dein Welpe noch keine großen Spaziergänge machen. Wichtiger ist, dass er sein neues Zuhause, den Garten und die Menschen um sich herum in Ruhe kennenlernen kann. Feste Abläufe, ein guter Schlafplatz und kurze kleine Erlebnisse reichen am Anfang völlig aus.
Kleine Dinge langsam aufbauen
Viele Alltagssituationen kann dein Welpe in kleinen Schritten kennenlernen. Beim Auto reicht es am Anfang oft, kurz einzusteigen, dort zu fressen oder etwas zu knabbern. Fahren muss noch gar nicht sofort sein.
Stubenreinheit
Am Anfang hilft es, nach dem Schlafen, Fressen, Spielen und nach Aufregung direkt nach draußen zu gehen. Wenn etwas passiert, ruhig bleiben, sauber machen und beim nächsten Mal früher reagieren.

 

Wie viel Schlaf braucht ein Welpe?
Viele Welpen brauchen etwa 18 bis 20 Stunden Ruhe am Tag. Wenn dein Welpe über längere Zeit kaum zur Ruhe findet, schnell wieder aufdreht oder immer stärker beißt, kann der Tag zu voll gewesen sein oder die Pause kam zu spät.

Welpe kommt nicht zur Ruhe
Wenn dein Welpe ständig aufdreht, stärker beißt oder kaum schlafen kann, war oft zu viel los. Dann helfen weniger neue Reize, mehr Pausen und ein ruhiger Tagesablauf.

Welpe beißt in Hände und Kleidung
Beißen gehört bei vielen Welpen zur Entwicklung und hat nichts mit Aggressivität zu tun. Wichtig ist, ruhig zu bleiben und die Beziehung nicht unnötig zu belasten. Oft helfen mehr Schlaf, Kauartikel und weniger wildes Spiel mit Händen oder Kleidung.

 

Erste kleine Ausflüge
Such dir am Anfang ruhige Orte aus, an denen wenig los ist. Ein paar Minuten schauen, schnuppern und vielleicht etwas knabbern reichen oft völlig aus. Danach darf dein Welpe wieder zur Ruhe kommen.

Hundekontakte bei Welpen
Nicht jeder Hundekontakt ist gut für deinen Welpen. Wichtig sind passende Hunde, kurze Begegnungen und ein Rahmen, in dem dein Welpe nicht überrannt wird und selbst wieder zur Ruhe kommen kann.

Wann mit der Welpengruppe starten?
Eine Welpengruppe ist dann sinnvoll, wenn dein Welpe schon ein wenig angekommen ist und die Gruppe ruhig geführt wird. Kleine Gruppen mit passenden Hunden sind meist wertvoller als ein möglichst früher Start um jeden Preis.

Welpentraining

Für passende Hundekontakte, erste gemeinsame Erfahrungen und einen guten Start in der Gruppe.

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Starterpaket

Für Menschen, die ihrem jungen Hund von Beginn an die bestmöglichen Voraussetzungen mitgeben möchten. 

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